Montag, Februar 23, 2026

Deutscher Krebskongress 2026 in Berlin

12.500 Teilnehmende diskutierten über eine zukunftsfähige Krebsmedizin

Am Samstag endete der 37. Deutsche Krebskongress (DKK) nach vier Kongresstagen im CityCube Berlin. 12.500 Teilnehmende aus Wissenschaft, Medizin, Pflege, Gesundheitswesen, Politik und Selbsthilfe diskutierten in rund 300 Sitzungen, informierten sich über Innovationen in der Onkologie und nutzen die Gelegenheit, sich zu vernetzen.

Kongresspräsidentin Prof. Anke Reinacher-Schick, Direktorin der Klinik für Hämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin am St. Josef-Hospital der Ruhr-Universität Bochum, zog auf der Abschlussveranstaltung eine positive Bilanz: „Das Kongressmotto ,zusammen – gezielt – zukunftsfähig‘ hat die vergangenen Tage geprägt. Wir haben gezeigt, wie essenziell interprofessionelle Zusammenarbeit, die konsequente Nutzung innovativer diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten sowie die gezielte Förderung junger Talente in der Onkologie sind. Nur wenn wir all diese Aspekte zusammendenken, können wir die Krebsmedizin nachhaltig und patientenzentriert weiterentwickeln.“

Deshalb stand beim diesjährigen DKK insbesondere der fachübergreifende Austausch über aktuelle Entwicklungen der Krebsmedizin und -versorgung im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem Fortschritte in der personalisierten und präzisionsmedizinischen Onkologie sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Diagnostik und Therapie. Auch gesundheitspolitische Themen spielten eine wichtige Rolle: Von der Krankenhausreform über Finanzierungsfragen bis hin zur sektorenübergreifenden Versorgung und der Stärkung der Krebsprävention wurden aktuelle Herausforderungen gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik und Selbstverwaltung diskutiert. Zentral war dabei der Appell, dass jeder Krebspatient in Deutschland in einem Comprehensive Cancer Center (CCC) oder einem von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Krebszentrum behandelt werden sollte. Nur innerhalb dieser Netzwerke sei eine qualitätsgesicherte, leitliniengerechte Therapie auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Krebsmedizin gewährleistet.

Um die Onkologie als attraktives und zukunftsfähiges Berufsfeld zu stärken, richtete sich ein erweitertes Programm gezielt an Studierende sowie junge Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen. „Die Krebsmedizin wird sich in den kommenden Jahren weiter rasant entwickeln. Umso wichtiger ist es, der nächsten Generation auf Augenhöhe zu begegnen und sie in die Gestaltung der Onkologie der Zukunft mit einzubinden“, betonte Reinacher-Schick. Auch die Perspektiven von Krebsbetroffenen und Selbsthilfeorganisationen standen in diesem Jahr noch stärker als zuvor im Fokus des Kongresses. So waren in zahlreichen Sitzungen Patient*innenvertretende an den Diskussionen rund um die gemeinsame Entscheidungsfindung, Lebensqualität und Langzeitnachsorge beteiligt.

Der DKK ist der größte onkologischer Fachkongress im deutschsprachigen Raum und wird alle zwei Jahre von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Stiftung Deutsche Krebshilfe ausgerichtet. Der nächste DKK findet vom 23. bis 26. Februar 2028 in Berlin statt.

DKK on demand

Auf dem Portal „DKK on demand“ sind – sofern die Referent*innen zugestimmt haben – die Sitzungen der vergangenen Kongresse als Videomitschnitte archiviert. Auch die Mitschnitte des DKK 2026 werden dort zeitnah zur Verfügung stehen: https://dkk.conference2web.com/

Das Portal ist kostenfrei nutzbar, eine einmalige Registrierung ist erforderlich.

Die Ausrichter – starke Partner im Kampf gegen Krebs

Wissen aus erster Hand – die Deutsche Krebsgesellschaft e. V.

Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) – eine Nachfolgeorganisation des 1900 gegründeten „Comité für Krebssammelforschung“ – ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Die rund 8.300 Einzelmitglieder in 25 Arbeitsgemeinschaften, die 16 Landeskrebsgesellschaften und 33 Fördermitglieder sind in der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen tätig. Die DKG engagiert sich für eine Krebsversorgung auf Basis von evidenzbasierter Medizin, Interdisziplinarität und konsequenten Qualitätsstandards, ist Mitinitiatorin des Nationalen Krebsplans und Partnerin der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. www.krebsgesellschaft.de

Stiftung Deutsche Krebshilfe

Die Deutsche Krebshilfe wurde am 25. September 1974 von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Stiftung Deutsche Krebshilfe Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist ebenfalls Mitinitiator des Nationalen Krebsplans sowie Partner der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Die Deutsche Krebshilfe ist der größte private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung – unter anderem der Krebsforschung – in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Weitere Infos: www.krebshilfe.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsche Krebshilfe
Frau Charlotte Weiß
Buschstr. 32
53113 Bonn
Deutschland

fon ..: 02287299096
web ..: https://www.krebshilfe.de/
email : presse@krebshilfe.de

Die Deutsche Krebshilfe ist eine gemeinnützige Organisation. Ihr Ziel ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Die Deutsche Krebshilfe fördert Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe.

Pressekontakt:

Deutsche Krebshilfe
Frau Charlotte Weiß
Buschstr. 32
53113 Bonn

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email : presse@krebshilfe.de

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