Mittwoch, Februar 4, 2026

„Frau am Steuer – Ungeheuer“?! Humorvolles Sachbuch stellt vergessene Heldinnen der frühen Mobilität vor

Frauen prägten die frühe Motorisierung stärker, als lange angenommen. Das Buch „Fräulein Reuschel gibt Gas“ macht diese vergessene Seite der Geschichte sichtbar – faktenbasiert und humorvoll.

BildBevor Autofahren zur (schönsten) Nebensache des Alltags wurde, war Mobilität ein Abenteuer – staubig, laut und nicht selten gefährlich. Mitten in diesem Chaos saßen Frauen am Steuer. Nicht aus Versehen, nicht als Ausnahme, sondern ganz selbstverständlich. Nur erinnert sich heute kaum jemand daran. Das Buch _“Fräulein Reuschel gibt Gas. Wie abenteuerlustige Frauen die frühe Motorwelt aufmischten“_ holt diese vergessene Geschichte zurück auf die Straße – mit Fakten, Haltung und einer guten Portion Humor.

Zwischen 1870 und 1930 fuhren Frauen in Europa und den USA Rennen, testeten Motoren, reparierten Pannen und unternahmen lange Reisen. Während „man“ noch Benimmregeln verteilte, brachte „frau“ der Motortechnik schon das Laufen bei, ausgerüstet mit Schraubenschlüssel, Wagenheber und einer bemerkenswerten Ignoranz gegenüber gut gemeinten Ratschlägen.

Zwischen Korsett und Karosserie

Das Buch porträtiert augenzwinkernd frühe Pionierinnen, Erfinderinnen, Unternehmerinnen und Rennfahrerinnen wie Bertha Benz, Marie Reuschel, Dorothy Levitt und Effie Hotchkiss. In kurzen, pointierten Episoden verbinden sich biografische Skizzen mit Technik- und Kulturgeschichte. Die Frauen schraubten, testeten und verbesserten Fahrzeuge, nahmen siegreich an Rennen teil, stellten Rekorde auf und erfanden die Scheibenwischer und die Autoheizung.

Besonders unterhaltsam ist der Kontrast zwischen gesellschaftlichen Konventionen und gelebter Realität: Korsett, bodenlanger Rock und absurde Modevorschriften trafen auf Geschwindigkeit, Staub und überragende fahrerische Leistungen. Das erzeugt eine unfreiwillige Komik – und macht zugleich sichtbar, wie souverän sich diese Frauen über Hürden hinwegsetzten und technische Kompetenz wie auch Mobilität für sich beanspruchten.

Das Buch richtet sich an Frauen und Männer mit Interesse an Mobilitäts- und Technikgeschichte, an Oldtimer- und Youngtimer-Fans sowie an alle, die wissen möchten, warum Frauen in der Geschichte der Motorisierung lange übersehen wurden – obwohl sie längst unterwegs waren.

Bibliografische Angaben:

Sonja Ulrike Klug: Fräulein Reuschel gibt Gas. Wie abenteuerlustige Frauen die frühe Motorwelt aufmischten.

Bad Honnef: Kluges Verlag, 2026. 150 Seiten

Taschenbuch: 18,90 EUR (ISBN 978-3-910321-40-3)

E-Book: 9,99 EUR (ISBN 978-3-910321-41-0)

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Kluges Verlag
Frau Sonja Ulrike Klug
Menzenberger Straße 22
53604 Bad Honnef
Deutschland

fon ..: +49 (0) 22 24 90 28 02
web ..: https://www.kluges-verlag.de
email : info@kluges-verlag.de

Dr. Sonja Ulrike Klug ist langjährige Unternehmenspublizistin und vielfache Buchautorin. Sie hat bisher rund 25 Bücher zu kulturhistorischen Themen veröffentlicht. Als begeisterte Youngtimer-Fahrerin verbindet sie in ihrem neuesten Buch historische Recherche mit erzählerischer Leichtigkeit und persönlicher Leidenschaft für Mobilität.

Pressekontakt:

Kluges Verlag
Frau Sonja Ulrike Klug
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