Viele Selbständige wissen, dass ihr Preis zu niedrig ist, aber erhöhen ihn trotzdem nicht. Warum wir einknicken, was es uns wirklich kostet und wie man endlich stabil zu seinem Wert steht.
Viele Selbständige scheuen sich davor ihre Preise zu erhöhen aus Angst, Kunden zu verärgern oder zu verlieren. Oftmals sind Preise dann über Jahre gleich, trotz steigender Kosten, wachsender Expertise und hoher Auslastung.
Das Gespräch verläuft richtig gut. Ich erkläre meinem Interessent alles zu meinem Angebot.
Er nickt. Die Chemie stimmt.
Und ich weiß: Im nächsten Satz muss ich den Preis nennen.
Meine Stimme wird plötzlich etwas höher. Ohne dass ich es will.
Ich will souverän wirken, mir nichts anmerken lassen.
Doch innerlich spüre ich, wie sich mein Magen zusammenzieht. Ich fühle den Kloß im Hals.
Dann sage ich es.
„Die Investition liegt bei 12.000 Euro.“
Und die Sekunden danach fühlen sich an wie eine Ewigkeit.
Wie reagiert der Interessent?
Ist er empört? Findet er den Preis unverschämt hoch? Oder hat er – wider Erwarten – genau damit gerechnet?
Der Preis ist ausgesprochen, ich fühle mich erleichtert.
Der Kunde hat noch einige Fragen und sagt dann „Ich habe ein gutes Bauchgefühl. Lass uns starten.“
Und in diesem Moment habe ich verstanden: Es geht nie um den Preis.
Solche Gespräche kennt Denise Auerswald zur Genüge. Hochpreis-Angebote im Dienstleistungs-Business.
Denise Auerswald, besser bekannt als Miss Leichtigkeit, unterstützt Selbständige dabei ein „Leicht und Einfach“ Business zu führen.
Heute weiß sie: Ihr Angebot ist ein Vielfaches dessen wert, was der Preis ist.
Und der Preis geht ihr inzwischen flüssig über die Lippen.
Aber sie weiß auch: Viele selbständige Dienstleister haben genauso zittrige Knie (und Stimme) wie sie am Anfang.
Viele wissen sogar, dass ihr Preis zu niedrig ist.
Und ändern ihn trotzdem nicht.
Der Preis ist nie das Problem
Und trotzdem passiert im Moment der Preisnennung etwas.
Man rechtfertigt den Preis. Oder bietet einen Rabatt an.
Sätze wie:
„Wir können auch erstmal mit dem Basis-Paket starten.“ oder
„Dafür bekommen Sie noch einen Freundschaftsbonus.“
zeigen den inneren Spagat zwischen dem, was man eigentlich will (den Preis entspannt nennen) und dem, was dann unbewusst passiert.
Nichts spiegelt unseren inneren Wert so glasklar wider, wie der Preis für unsere Leistung.
Für selbständige Dienstleister ist der Preis selten das eigentliche Problem.
Es ist das innere Gefühl, das den Preis relativieren möchte.
Die „Ich bin ich zu günstig“ – Falle
Reflektierte, gewissenhafte Selbständige spüren oft, dass ihr Preis eigentlich zu niedrig ist, für das was sie geben.
Sehen sich aber gleichzeitig in der Bredouille, wenn sie ihren Preis erhöhen, dass Kunden wegbleiben und ihr Umsatz massiv einbricht.
Und fast schlimmer als das, sind die emotionalen Folgen: _Was denken die Kunden dann von mir? Bin ich dann zu gierig? Wie rechtfertige ich diesen hohen Preis?
Die Angst langfristige Stammkunden zu enttäuschen oder auch etwas von Kunden zu hören wie „Wie unverschämt ist das denn?“ sorgt nicht nur für Gewissensbisse. Sondern auch dafür, dass die Preisanpassung gar nicht stattfindet.
Das Problem, was daraus entsteht, ist für das gleiche Geld mehr arbeiten zu müssen.
Diese Spirale kennen viele Selbständige.
Das führt schnell zu vollen Terminkalendern, ständigem Druck im Nacken und dazu, dass man abends völlig leer ins Bett fällt.
Viele Selbständige möchten ihre Preise erhöhen, haben aber Angst, Kunden zu verlieren.
Genau hier entsteht ein innerer Konflikt.
Nett-Sein ist teuer
Gerade in helfenden Berufen.
(Tier-)Ärzte. Therapeuten. Masseure. Coaches. Berater.
Helfen? Ja, unbedingt.
Aber es darf ein gesunder Energieausgleich sein.
Stattdessen passiert oft Folgendes:
Ein Kunde bleibt 1,5 Stunden. Abgerechnet wird nur eine Stunde.
Warum?
„Ich bin froh über jeden, der kommt.“ heißt es.
Sich selbst zurückzustellen fällt vielen leichter, als mit stolzer Brust stabil und klar zum eigenen Preis(-rahmen) zu stehen.
Und genau hier wird es kritisch. Denn aus dieser Dynamik wieder herauszukommen, kostet später deutlich mehr Kraft als eine saubere Preisanpassung.
Doppelter Preis = halb so viel Kunden nötig
Je höher dein Preis, desto weniger Aufwand hast du im Verhältnis zum gleichen Umsatz.
Der Aufwand, einen Kunden zu gewinnen, ist in etwa immer der gleiche.
Ob du 80 Euro nimmst oder 120.
Ob du 2.000 Euro nimmst oder 4.000.
Du sprichst mit Interessenten. Du schreibst Angebote (wahrscheinlich bis spät abends). Du postest und bist sichtbar.
Du investierst immer Zeit oder Geld, um Kunden zu gewinnen.
Je mehr Kunden du brauchst, desto höher ist der Aufwand.
Das heißt im Umkehrschluss:
Wenn du deinen Preis nur um 20% erhöhst, könntest du deinen Aufwand, Kunden zu gewinnen, theoretisch um 20% reduzieren.
Das schafft dir mehr Luft im Kalender und auch mal Zeit für einen Cappuccino am Nachmittag. Oder eben für all die Amüsements, die im Alltag sonst hinten runterfallen.
„Bin ich dann nicht zu gierig?“
Das ist eine Stimme, die sich gerade in Heil- und Helferberufen oft aus dem Bauch meldet.
„Bin ich dann nicht zu gierig, wenn ich den Preis erhöhe, ohne mehr Wert zu schaffen?“
Eine erstmal berechtigte Frage.
Doch woran misst man denn überhaupt den Preis?
Kann man diesen objektiv berechnen?
Woher kannst du sicher sagen, dass dein bisheriger Preis wirklich deinem Wert entsprochen hat?
Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die eher zu viel geben.
Schau dir einmal deine Ausbildungen an.
Deine gewonnene Expertise durch jahrelange Erfahrung.
All die Kunden, die du bisher betreut hast.
Welchen Mehrwert haben sie durch dich erfahren?
Welche Lebensqualität hätten sie ohne dich heute nicht?
Business Coach Denise Auerswald lässt ihre Kunden das alles einmal auflisten. „Da klappt bei vielen die Kinnlade auf den Boden.“ sagt sie schmunzelnd. „Sie sehen plötzlich, wie viel Gold in ihrer Arbeit liegt. Und erkennen den wahren Wert ihrer Dienstleistung.“
Warum viele Selbständige ihre Preise nicht erhöhen… Und was es sie wirklich kostet
Würden uns nicht andauernd die Stimmen im Kopf kleinreden und abhalten den Preis zu erhöhen… Könnte es so einfach sein.
Die wahre Ursache sitzt in inneren Mechanismen, die in unseren Grundbedürfnissen verankert sind:
* Das Bedürfnis nach Harmonie
* Die Angst vor Ablehnung und
* Die Sorge, nicht mehr gemocht zu werden
Die Spirale sieht häufig so aus: „Wenn ich mehr verlange, müsste ich noch mehr liefern.“
Diese innere Unsicherheit wird häufig mit mehr arbeiten kompensiert.
Ein niedriger Preis gibt vermeintliche Sicherheit:
Wir glauben dadurch, dass Kunden leichter zusagen. Dass wir gemocht werden und sich keiner beschwert. Unser Nervensystem hüpft vor Freude im Kreis.
Doch es ist ein schlechter Deal, den viele eingehen.
Denn zeitgleich raubt er uns unseren Expertenstatus und unser Standing.
Und zuletzt auch Zeit, Geld und Nerven.
Warum ein zu niedriger Preis mehr kostet als jede Preiserhöhung
Der Preis bestimmt, wie du behandelt wirst.
Wer seinen Preis rechtfertigt, positioniert sich unterhalb davon.
Sobald du beginnst, deinen Preis zu erklären, signalisierst du:
„Ich bin mir selbst nicht ganz sicher.“
Und Menschen spüren das. Dann fragen sie nach Rabatten oder wollen den Preis drücken.
Hier ist der Ausweg:
Preise erhöhen ohne Kunden zu verlieren: Zwei konkrete Schritte + Eine Frage
1) Nimm deinen Platz ein
Viele Selbständige wollen „die Guten“ sein: verständnisvoll, sympathisch und kundenorientiert.
Doch genau da liegt der Haken.
Solange dein Bedürfnis, gemocht zu werden, größer ist als dein unternehmerisches Standing, wirst du im Preis immer wieder einknicken.
Dein Selbstwert hat nichts mit der Reaktion deines Gegenübers zu tun.
Prüfen kannst du das ganz einfach: Wenn du innerlich ruhig bleibst, egal ob ein Kunde zusagt oder nicht, dann hast du Meisterschaft erlangt.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Wie formuliere ich die Erhöhung?“ sondern: „Wer bin ich in meinem Business?“
Souveräne Preisnennung passiert also nicht durch bessere Worte, sondern durch eine klare innere Position:
„Ich entscheide, mit wem ich arbeite.“
Wer diesen Perspektivwechsel vollzieht, nimmt seine Führungsrolle in seinem Business wieder voll ein und erlaubt sich sein Business nach seinen Regeln zu gestalten.
2. Hör auf, deinen Preis am Markt zu messen
Viele schauen zuerst nach rechts und links.
Sie fragen: „Was verlangt die Konkurrenz?“ oder „Was ist branchenüblich?“
Entscheidend ist nicht, welcher Preis „üblich“ ist, sondern welchen Mehr-Wert deine Kunden haben.
Was haben deine Kunden davon, dass du in ihr Leben getreten bist?
Die Kernfrage lautet:
_Welchen Preis würde dein neues Ich verlangen?
Die Version von dir, die längst weiß, wie viel Gold in ihrer Arbeit steckt.
3. Preis erhöhen ohne Kunden zu verlieren: Mit dieser Frage
Eine Inhaberin einer Massagepraxis hatte Sorge, durch eine Preiserhöhung die Hälfte ihrer Kundschaft zu verlieren.
Heute hat sie höhere Preise, eine Warteliste von mehreren Wochen und keinen einzigen Stammkunden verloren.
Diese Frage hat ihre Sichtweise verändert: „Würde ich meinen Preis erhöhen, wenn ich sicher wüsste, dass meine Kunden ihn zahlen?“
Und dann geht nicht nur der Kunde mit einem Grinsen nach Hause, sondern auch du.
Fazit: Preise erhöhen ohne Kunden zu verlieren ist möglich.
Wenn dabei a) der Wert für den Kunden im Mittelpunkt steht und b) eine klare, selbstverständliche innere Haltung den Preis glaubwürdig verkörpert.
Wer seinen Preis erhöht, nimmt nicht nur mehr Geld, sondern seinen Platz im Business ein.
Es gilt nicht: „Ich gebe viel, also bekomme ich viel.“
Sondern: „Ich bekomme entsprechend der Rolle, die ich einnehme.“
Wer sich als Anbieter auf Augenhöhe positioniert, wird auch so wahrgenommen und vergütet.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Denise Auerswald – Miss Leichtigkeit | Manifestieren im Business für Selbständige
Frau Denise Auerswald
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Denise Auerswald ist Business-Coach, Manifestationsexpertin und Entwicklerin der Reality Design® Methode. Ihr Markenzeichen: Sie zeigt Selbständigen, wie sie nicht härter arbeiten, sondern sich mehr erlauben: mehr Geld, mehr Sichtbarkeit, mehr Leichtigkeit.
Ihre eigene Geschichte prägt ihre Arbeit: Schon früh übernahm sie das Muster „Wer fleißig ist, ist wertvoll“. 2016 stand sie selbst kurz vor dem finanziellen Aus. Der Wendepunkt kam, als sie erkannte: Erfolg hat nichts mit Überstunden zu tun, sondern mit innerer Klarheit und Energie.
Mit ihrem Online-Coaching-Business startete sie mitten in der Krise 2020 durch, erreichte fünfstellige Launches und später sogar Umsätze von 50.000 EUR im Monat – nicht durch Stress, sondern durch Leichtigkeit.
Heute begleitet sie Selbständige im deutschsprachigen Raum dabei, die unsichtbaren Blockaden hinter „viel Arbeit, wenig Gewinn“ aufzudecken und ein Business aufzubauen, das wirklich Freiheit schenkt.
Ihre Mission: Business mit Seele. Erfolg ohne Überforderung. Und die Erinnerung daran, dass wir uns nicht mehr beweisen müssen, sondern uns nur wieder erlauben, wer wir wirklich sind.
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