In Deutschland zeigen rund 8,6 Millionen Erwerbstätige ein erhöhtes psychisches Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Zusammenhang mit Stress, Angst oder Depression.
München – 12.02.26 Herzrasen, Brustdruck oder Atemnot ohne organischen Befund verunsichern Millionen Menschen. In Deutschland zeigen rund 8,6 Millionen Erwerbstätige ein erhöhtes psychisches Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Zusammenhang mit Stress, Angst oder Depression.
Besonders junge Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren berichten häufig über Herzangst und funktionelle Herzsymptome. Bei älteren Menschen erhöhen soziale Isolation und chronische Belastung das Risiko für depressive Beschwerden und kardiovaskuläre Komplikationen.
Psychokardiologie: Die Verbindung zwischen Herz und Psyche
Die moderne Psychokardiologie untersucht die enge Wechselwirkung zwischen emotionaler Belastung und Herzgesundheit.
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie sowie der European Society of Cardiology stufen psychosoziale Faktoren als eigenständige Risikofaktoren ein.
Depressionen können bei Herzpatienten das Mortalitätsrisiko deutlich erhöhen.
Damit wird klar: Herz und Psyche wirken in beide Richtungen aufeinander ein.
Stressphysiologie und Herzratenvariabilität
Forschung zur Herzratenvariabilität zeigt, dass eine reduzierte vagale Aktivität mit Angst und Depression verbunden ist.
Chronischer Stress schwächt die autonome Regulation des Herzens und fördert eine sympathische Überaktivierung.
Langfristige Aktivierung der Stressachse führt zu sogenannter allostatischer Belastung.
Diese kann messbare Auswirkungen auf das Herz Kreislauf System haben.
Warum Symptome real sind, auch ohne organischen Befund
Studien belegen, dass Betroffene häufig eine erhöhte interozeptive Sensitivität entwickeln.
Körperliche Signale werden intensiver wahrgenommen und als bedrohlich interpretiert.
Das aktuelle Diagnostische Manual Psychischer Störungen beschreibt, dass Angststörungen und somatische Belastungsstörungen ausgeprägte kardiale Symptome umfassen können.
Die Beschwerden sind real, auch wenn keine strukturelle Herzerkrankung vorliegt.
Stimmen aus Wissenschaft und Medizin
Prof. Christoph Herrmann Lingen (Leiter Psychosomatik, Universitätsmedizin Göttingen) erklärt:
„Depressionen, Ängste und negativer Stress sind eine große Belastung. Sie gehen auch buchstäblich ans Herz.“
Prof. Ingrid Kindermann (Kardiologin) betont:
„Psychische Störungen können Blutdruck, Puls und Gerinnung beeinflussen und dadurch eine Herzerkrankung begünstigen oder verschlechtern.“
Auch die Deutsche Herzstiftung weist darauf hin, dass psychischer Stress langfristig kardiovaskuläre Erkrankungen fördern kann.
Wichtiger Hinweis zur Abklärung
Neue oder akute Herzsymptome müssen immer medizinisch abgeklärt werden.
Erst nach Ausschluss organischer Ursachen sollte eine psychosomatische Einordnung erfolgen.
Seriöse Informationen und evidenzbasierte Begleitung finden Betroffene auf www.ruppertanca.ro
Das Fachportal wird geführt von Frau Anca Ruppert (Therapeutin und klinische Psychologin).
Frau Ruppert äußert sich dazu wie folgt:
„Ich halte es für entscheidend, Herzsymptome weder vorschnell zu bagatellisieren noch ausschließlich somatisch zu betrachten. Eine integrative Sichtweise, die kardiologische Diagnostik und psychologische Analyse verbindet, schafft Sicherheit und reduziert unnötige Angst.
Aus psychologischer Sicht zeigt sich immer wieder, dass viele Menschen ihr Herz erst dann wahrnehmen, wenn es Alarm schlägt. Dabei ist das Herz kein isoliertes Organ, sondern Teil eines hochsensiblen Regulationssystems, das stark auf Emotion, Stressverarbeitung und Lebensumstände reagiert.
Für junge Menschen bedeutet das Prävention durch Stresskompetenz.
Für ältere Menschen bedeutet es Stabilisierung durch soziale Einbindung und emotionale Unterstützung.“
„Herz und Seele lassen sich nicht trennen. Eine nachhaltige Stabilisierung gelingt nur im Zusammenspiel beider Ebenen.“
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
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Michael Schöttler
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Anca Ruppert ist Therapeutin und klinische Psychologin mit internationaler Ausbildung. Sie studierte Psychologie in der Schweiz und in Timi?oara und absolvierte einen Master in Psychotherapien und Klinischer Psychologie. Ihre Schwerpunkte liegen in systemischer Therapie, Psychotrauma, Depression, Psychosomatik sowie Paarberatung und Suchtintervention.
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