Dienstag, September 8, 2026

KI-Sichtbarkeit: Wie Unternehmen mit GEO und AEO in die Antworten von Claude, ChatGPT, Gemini und Perplexity kommen

Immer mehr Menschen beginnen ihre Recherche im Chatfenster einer KI. Für Unternehmen stellt sich damit eine Frage, die es vorher nicht gab: Kommt die eigene Firma in diesen Antworten überhaupt vor? Zwei Kürzel beschreiben, was man dafür tun kann.

Wer vor fünf Jahren einen Treuhänder in der Region suchte, tippte drei Wörter bei Google ein und arbeitete sich durch eine Liste. Heute formulieren viele stattdessen einen ganzen Satz und bekommen von ChatGPT, Gemini, Claude oder Perplexity eine fertige Antwort. Statt zehn Möglichkeiten stehen dort zwei oder drei Namen. Mit Begründung.

Der Unterschied ist grösser, als er wirkt. Eine Ergebnisliste überlässt die Auswahl dem Nutzer. Eine KI-Antwort hat die Auswahl schon getroffen. Wer darin nicht auftaucht, wird nicht schlechter bewertet, sondern schlicht nicht erwähnt. Und das merkt man nicht, weil keine Absage kommt.

Wie stark sich das Verhalten verschoben hat, lässt sich schwer auf eine einzige Zahl bringen, weil die Studien Unterschiedliches messen. Die Richtung ist trotzdem eindeutig. SparkToro beziffert den Anteil der Google-Suchen, die ohne Klick auf ein externes Ergebnis enden, für 2026 auf annähernd zwei Drittel. Gartner rechnet bis Ende Jahr mit einem Rückgang des klassischen Suchvolumens um rund ein Viertel. Eine Auswertung von Ahrefs zeigt zudem, dass nur etwa ein Drittel der von KI-Systemen zitierten Quellen aus den ersten zehn Google-Treffern stammt. Der letzte Punkt ist der eigentlich unangenehme: Ein gutes Google-Ranking bedeutet nicht automatisch, dass man auch in den KI-Antworten vorkommt.

Genau hier kommen die Begriffe GEO (https://www.kilotse.ch/ki-sichtbarkeit-geo.html) und AEO ins Spiel, die oft synonym verwendet werden, obwohl sie Verschiedenes meinen.

AEO steht für Answer Engine Optimization und meint die Aufbereitung von Inhalten für konkrete Fragen. Jemand will wissen, wie lange eine Baubewilligung dauert oder was eine Revision ungefähr kostet. Damit ein System diese Antwort übernehmen kann, muss sie auf der Seite auch als Antwort erkennbar sein: die Kernaussage in zwei, drei Sätzen zuoberst, danach die Herleitung, dazu klare Zwischentitel und eine saubere Auszeichnung im Quellcode. Man kann es sich vorstellen wie den Eintrag in einem Lexikon.

GEO, Generative Engine Optimization, geht einen Schritt weiter. Hier geht es nicht um eine Auskunft, sondern um eine Empfehlung. Ein Sprachmodell bildet sich sein Urteil über eine Firma aus vielen Quellen gleichzeitig: der eigenen Website, Fachbeiträgen, Branchenverzeichnissen, Medienberichten, Foren, Bewertungen. Was ausserhalb der eigenen Domain über ein Unternehmen geschrieben steht, wiegt dabei oft schwerer als die eigene Startseite. Das entspricht eher der Empfehlung eines Kollegen als einem Nachschlagewerk.

Was daraus praktisch folgt, ist wenig spektakulär, aber konsequent:

• Die Fragen beantworten, die Kundinnen und Kunden wirklich stellen, und zwar in deren Wortlaut

• Zuerst die Antwort, dann die Begründung

• Überprüfbare Angaben statt Adjektive: Zahlen, Zeiträume, Referenzen, Quellen

• Präsenz auch ausserhalb der eigenen Website aufbauen, etwa über Fachartikel, Verzeichnisse oder Medien

Ebenso wichtig ist, was nicht geht. Garantien gibt es keine. Die Antworten schwanken je nach Formulierung, Gesprächsverlauf und Nutzerprofil, es existiert keine Rangliste, in die man sich einkaufen könnte, und überprüfen lässt sich das Ganze nur über regelmässige Stichproben mit realistischen Fragen. Wer feste Platzierungen in KI-Antworten verspricht, verspricht etwas, das die Systeme technisch gar nicht hergeben.

Die gute Nachricht ist ebenso unspektakulär: Das meiste, was in KI-Antworten hilft, hilft auch bei Google. Strukturierte Inhalte, präzise Formulierungen und nachprüfbare Fachaussagen zahlen auf beide Systeme ein. Neu ist die Technik dahinter, nicht die Anforderung. Die lautet wie eh und je: verständlich sein und etwas zu sagen haben. Wer wissen will, wo das eigene Unternehmen heute steht, braucht dafür kein Werkzeug: drei typische Kundenfragen in ChatGPT eingeben und nachsehen, wer genannt wird. Das Ergebnis ist meistens aufschlussreicher als jede Prognose.

Hinter KI-Lotse stehen zwei Unternehmen aus Zug: die Mindset AG und die One Direction AG. Was als Zusammenarbeit zweier Betriebe mit unterschiedlichen Stärken begann – Strategie und Marketing auf der einen, technische Umsetzung von KI-Workflows auf der anderen Seite –, tritt gegenüber Kundinnen und Kunden heute gemeinsam unter der Marke KI-Lotse auf. Das Angebot richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen in der Deutschschweiz: Wiederkehrende Abläufe werden mit künstlicher Intelligenz automatisiert, von der Rechnungsprüfung über Marketing-Inhalte bis zur Bewerbervorauswahl. Dazu kommt die Sichtbarkeit in den Google-Resultaten und in KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini und Claude. Der Anspruch dahinter ist bewusst schlicht formuliert: verständlich statt technisch, Festpreis statt offener Aufwand, Schweizer Datenschutz statt Datenexport. Alle Projekte werden konform mit dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG) umgesetzt, gehostet wird in der Schweiz oder in der EU.

Kontakt
KI-Lotse – ein gemeinsames Angebot der Mindset AG und der One Direction AG
M. Minder
Chamerstrasse 176
6300 Zug
+41 78 215 00 99
https://www.kilotse.ch

Bildquelle: @ www.kilotse.ch

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