Freitag, August 7, 2026

SourcingBlox startet CentaurNexus: Operations-Plattform für Zscaler-Umgebungen

Bamberg, 6. August 2026. CentaurNexus ist eine neue Operations-, Governance- und Self-Service-Plattform: Die optimale Ergänzung zum Zscaler Security Stack.

Endnutzer, Helpdesk, 2nd Level und IT-Security arbeiten erstmals in einem durchgängigen Prozess. Die Plattform bündelt mehr als 150 Funktionen und Workflows; bis zu 45 Prozent weniger Aufwand werden möglich.

Die SourcingBlox GmbH bringt mit CentaurNexus eine Operations-, Governance- und Self-Service-Plattform für den Betrieb von Zscaler-Umgebungen auf den Markt. Sie richtet sich an Enterprise-IT-Teams, Helpdesk-Organisationen, IT-Security und Managed Service Provider und ist ab sofort verfügbar.

Ausgangspunkt sind alltägliche, aber aufwändige und damit teure Abläufe: Eine Mitarbeiter kann eine Webadresse oder Anwendung nicht erreichen, sieht aber nicht, warum. Es entsteht ein Ticket. Der Helpdesk kann es häufig nicht abschließend klären, weil ihm Kontext oder Rechte fehlen. Der 2nd Level recherchiert in mehreren Ansichten, und die IT-Security bereitet eine mögliche Freigabe manuell vor. Vier Stationen bearbeiten ein Anliegen, das mit der richtigen gemeinsamen Informationsbasis und Vorbereitung oft in Minuten statt in Stunden oder Tagen lösbar wäre.

„Unsere Kunden haben in eine sehr leistungsfähige Sicherheitsinfrastruktur investiert. Was im Alltag häufig fehlt, ist keine weitere Sicherheitskonsole, sondern eine gemeinsame, rollenbezogene Arbeitsoberfläche. CentaurNexus bringt genau den Kontext zu der Person, die ihn für die nächste Entscheidung benötigt – vom Endnutzer bis zur IT-Security.“ — Patrick Sonntag, Geschäftsführer der SourcingBlox GmbH

CentaurNexus bindet die Zscaler-Dienste über die Zscaler OneAPI und weitere offiziell vorgesehene Schnittstellen an, darunter NSS und LSS Feeds und ergänzt Informationen über einen eignen Agent. Mehr als 150 Funktionen und Workflows decken Diagnose, Self-Service, sichere Änderungen, Governance, Reporting und vieles mehr ab.

Ein gemeinsamer Befund statt verteilter Recherche

Die Unified Support Center Funktion führt relevante Nutzer-, Geräte-, Zugriffs- und Experience-Informationen zu einem zusammenhängenden Befund mit ~70 Datenpunkten zusammen, ohne z.B. dem Helpdesk pauschal weitreichende Zscaler-Administratorrechte geben zu müssen. Weitere Details, OTPs, Policies, PAC Files und sogar bereits analysierte Endpoint Logs sind mit einem Klick verfügbar. Rollen und Sichtbarkeit lassen sich fein granular über RBAC, Mandanten, Login-Domänen und Organisationsbereiche begrenzen.

Für typische Verbindungsprobleme beantwortet die Plattform zuerst die entscheidende Frage: Liegt die Ursache bei Zscaler – oder an WLAN, Internetanbieter, Gerät oder Anwendung? Ampeln, Klartextbefunde und Selbsthilfe-Hinweise machen technische Signale für Endnutzer und First-Level-Support nutzbar. Viele Tickets müssen so nicht mehr zum 2nd Level weitergeleitet werden.

Neu: Endnutzer lösen Anliegen selbst

Bei einer blockierten Webadresse oder Anwendung können Nutzerinnen und Nutzer den Sperrgrund direkt sehen, eine Freigabe sofort selbst anstoßen und den Status verfolgen – ohne zunächst ein Ticket oder ein allgemeines ITSM-Formular auszufüllen. Die IT-Security erhält den Antrag bereits mit URL-Risikoeinstufung, Gerätezustand und Nutzerkontext und kann ihn nachvollziehbar genehmigen oder ablehnen. Im ITSM automatisch protokolliert wird dennoch. Laufende Prozesse werden also ergänzt statt unterwandert.

„Support- und Security-Teams arbeiten heute unter hohem Druck. Der Mangel an spezialisierten Fachkräften lässt sich nicht allein durch mehr Stellen lösen. Wir sind überzeugt, dass CentaurNexus einen großen Mehrwert schafft, weil die Plattform vermeidbare Übergaben reduziert, vorhandene Informationen besser nutzbar macht und dadurch Support, Security und Endnutzer gleichzeitig entlastet. Zufriedenere Nutzer und schnellere Entscheidungen verbessern am Ende die Effizienz des gesamten Unternehmens.“ — Patrick Sonntag

Sichere Änderungen und nachvollziehbare GovernanceGeplante Richtlinienänderungen lassen sich gegen reale Nutzungsmuster prüfen und das Resultat von Changes simulieren. Diffs, Freigaberegeln, Vier-Augen-Prinzip, Audit-Trail und gezielte Rücknahme einzelner Änderungen reduzieren das Risiko von Fehlkonfigurationen. Analysefunktionen geben Hinweise; kritische Änderungen bleiben menschlich initiiert und kontrolliert. Ein Lizenz- und Konfigurationsscore zeigt, wie gut vorhandene Zscaler-Funktionen genutzt werden, und priorisiert mögliche nächste Schritte.

Patent pending für Zero-Trust-Selbstschutz

Mittels eines Zero Trust Selbstschutz-Mechanismus schützt CentaurNexus auch seine eigene privilegierte Administrationsebene. Neben der erfolgreichen Anmeldung werden dabei Zero-Trust-Signale aus dem jeweiligen Kundenkontext berücksichtigt. Das Verfahren ist herstellerunabhängig angelegt und beim DPMA zum Patent angemeldet (DPMA-Az. 10 2026 003 651.8) .

„Im Rahmen unserer regelmäßigen Prüfungen zur Wahrung fremder Schutzrechte ist uns aufgefallen, dass dieser herstellerunabhängige Zero-Trust-Selbstschutz wohl so neuartig ist, dass sich eine Patentanmeldung angeboten hat. Entscheidend ist für uns aber nicht das Etikett, sondern dass privilegierter Zugriff nicht allein von möglicherweise kompromittierten Anmeldedaten abhängt.“ — Patrick Sonntag

Von kleinen Teams bis zu Großkonzernen und MSPs

Die Plattform lässt sich von kleinen Supportteams bis zu globalen Unternehmensstrukturen einsetzen und bietet überall sofortigen Mehrwert. Neben dem SaaS-Betrieb mit Datenhaltung in Deutschland sind dedizierte Betriebsmodelle und Hosting im eigenen Rechenzentrum möglich. Managed Service Provider können mehrere Kundenmandanten über ein eigenes, auf Wunsch gebrandetes Cockpit betreuen. Das Marktinteresse ist nach Angaben von SourcingBlox hoch. Zu den Unternehmen, die den Einsatz aktuell konkret vorbereiten, zählt u.a. auch ein DAX-Konzern.

Datenschutz, Sicherheit und regionale Datenhaltung

Höchste Sicherheit und Datenschutzkonformität waren seit Beginn der Entwicklung zentrale Architekturziele. Mandantentrennung auf Datenbankebene, verschlüsselte Secrets, strikte Rollenmodelle, Auditierung und europäische Hostingoptionen gehören genauso zum Plattformkern wie Datenobfuskierung. Für EU-Kunden wird CentaurNexus in Deutschland auf STACKIT betrieben; SourcingBlox ist ein europäisches Unternehmen ohne US-Konzernmutter. Regionale Datenhaltungsmodelle für die USA und den asiatisch-pazifischen Raum werden derzeit ausgerollt.

Ausblick: CrowdStrike als nächster Hersteller

Die nächste Integrationswelle ist bereits in Arbeit. Als weiterer Hersteller wird derzeit CrowdStrike in die Plattform aufgenommen. Ziel ist, Zscaler-Kontext und Endpoint-Security-Signale gemeinsam sichtbar zu machen und in Arbeitsabläufen zusammenzuführen, damit Sicherheits- und Verdachtsfälle schneller eingeordnet und Reaktionen einfacher vorbereitet werden können. Die Integration befindet sich im Test und wird nach Abschluss der technischen und partnerschaftlichen Freigaben verfügbar gemacht.

VerfügbarkeitCentaurNexus

ist ab sofort verfügbar. Die Live-Demo unter demo.centaurnexus.com (https://demo.centaurnexus.com) ist frei und ohne Passwort oder Angabe von E-Mail-Adresse zugänglich. Enterprise-IT-Teams, Helpdesk-Organisationen und Managed Service Provider können zusätzlich einen Test im eigenen Zscaler-Tenant anfragen. Beide Wege sind unter centaurnexus.com (https://centaurnexus.com) erreichbar.

Kontakt
SourcingBlox GmbH
Patrick Sonntag
Artur-Landgraf-Straße 70
96049 Bamberg
01778505476
http://www.centaurnexus.com

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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